Gabriele Richter

"Exotik pur!"

Fremdheit in ihren verschiedenen Facetten beschäftigt mich schon lange: Wie entsteht der Eindruck davon, dass etwas oder jemand fremd ist, wie hebt er sich auf? Dann, wenn wir uns alle als Fremde erkennen! Diese Einsicht hat mich auch bei meinen Forschungsreisen im Pazifik begleitet. Doch erst bei der Heldenreise ist mir bewusst geworden, wie viel Fremdes ich bei mir selbst noch entdecken kann! Diese abenteuerliche Reise zum eigenen Ich hat mein Lebensgefühl ungemein bereichert. Und sie lässt mich auch die Verbindung zu Menschen neu erfahren.

Seit Ende 2015 leite ich selbst Heldenreisen und freue mich, dass ich diese spielerische Art gestalttherapeutischer Arbeit erleben und anleiten kann! Anders als in meinem beruflichen Alltag an der Uni geht es dabei um ganzheitliches Erleben, das Wachstum und größere Handlungsfähigkeit ermöglicht. Das Exotische wird in der Suche nach dem Ur-Eigenen als etwas deutlich, was immer schon Teil von mir war. Für mich ist die Heldenreise eine Suche, die überrascht, herausfordert ... und manchmal auch verzaubern kann.

In meiner Freizeit will ich meinen Körper spüren beim Tanzen, Jonglieren und mich auch mal an Sandsäcken austoben. Und das aller Beste wäre es, ich könnte das tagtäglich am Meer tun - mit dem Wind und dem Sound der Wellen im Hintergrund.