Gestalttherapie-Ausbildung

Die zweijährige Gestaltausbildung befähigt die TeilnehmerInnen dazu, einzelne Menschen oder Gruppen gestalttherapeutisch zu begleiten.

Die Ausbildung umfasst 10 Module an verlängerten Wochenenden, 5-tägige Intensiv-Blöcke sowie zahlreiche vertiefende Elemente. Über die AusbilderInnen von Irgendwie Anders hinaus (Rebecca Stadler und Ulrich Reichert) bereichern erfahrene Gastdozenten die Ausbildung mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung. Dadurch ist gewährleistet, dass die Teilnehmer nicht einfach die Handschrift einzelner AusbilderInnen kopieren, sondern viele unterschiedliche Herangehensweisen kennenlernen. Letztlich werden sie auf diesem Weg gezielt dahingehend unterstützt, eine eigene, individuelle und authentische Position als angehende TherapeutInnen zu entwickeln.

Die Anzahl der Auszubildenden ist auf die erfahrungsgemäß ideale Gruppengröße von 16 Teilnehmenden beschränkt.

 

Der nächste Ausbildungslehrgang startet 2020 (siehe "Module").

Grundlegende Gedanken zur therapeutischen Ausbildung

Die Beziehung zwischen Therapeut und Klient ist aus unserer Sicht die Basis für eine erfolgreiche therapeutische Zusammenarbeit. Um diese Aufgabe professionell und kompetent ausführen zu können, ist es unabdingbar, als Mensch persönlich und authentisch erreichbar zu sein. Die Kenntnis der eigenen Person ist dafür ebenso eine Grundvoraussetzung wie ein präzises theoretisches Verständnis dessen, was im Kontakt zwischen TherapeutIn und KlientIn sowie in den Entwicklungsprozessen von KlientInnen passiert. 

Ebenso ist es uns in der Begleitung von Menschen ein Anliegen, die systemischen-, ethischen- und spirituellen Aspekte des Menschseins und den Kontext, in dem Menschen Unterstützung benötigen, nicht aus den Augen zu verlieren.

Seitens der Ausbildungsleitung haben wir einen hohen Anspruch an unsere TeilnehmerInnen, ohne dabei unsere Leichtigkeit und unseren Humor zu verlieren. Wir sind konfrontativ, fordernd und wertschätzend zugleich. Wir sind fachlich und theoretisch kompetent und lernen auch selbst immer noch etwas dazu. Der Teamgedanke ist uns wichtig, schließlich ist das Begleiten von Menschen in der Ausbildung oder der Therapie Teamarbeit. Und im konstruktiven Umgang mit vermeintlichen „Fehlern“ sehen wir Perlen, die von wirklichem Wachstum zeugen.